Japanischer Grüntee

100-Jähriger Teestrauch

Japan ist bekannt für seine stolze tausendjährige Teetradition. Dies spiegelt sich neben den exzellenten Qualitäten auch im inländischen Konsum wider.
Nur ein Bruchteil der
japanischen Tees wird exportiert, davon geht der größte Anteil in die EU-Länder. Die beste Qualität ist Matcha, der exquisite Tee der japanischen Tee-Zeremonie. Der feinste Blatttee heißt Gyokuro, welches übersetzt "edle Tautropfen" bedeutet. Beide Qualitäten wachsen im Schatten heran und erhalten somit ihren speziellen Charakter. In Japan wird ausschließlich Grüner Tee produziert.

 

Japan-Tee für Anfänger und Fortgeschrittene

Shincha 88yanotsuyu (Shizuoka) Der Tee "Tau der 88 Nächte" ist der Beste unter den Shinchas aus Shizuoka und wurde zwischen Ende April und Anfang Mai gepflückt. Streng limitiert.

Sunday Morning (Shizuoka) Umegashima liegt nördlich von Shizuoka-Stadt, circa 1000m hoch, an den Quellen des Abeflusses. Reines Wasser und klare Luft garantieren ein höhenbedingtes robustes Wachstum kräftiger Teeblätter, die einen dynamischen Röstprozess (Hiire) zulassen. Dies ist Voraussetzung für einen hocharomatischen Tee, der eine Delikatesse für den kenntnissreichen Teefreund ist. 100 Prozent aus erster Pflückung, selbstverständlich ohne Pestizide und nach alter Tradition angebaut. Die Tasse ist goldgelb, mit geschmacklich vollkommener Ausgewogenheit von Amami und Shibumi, Süße und Herbe, ein Feiertagsgenuss.

Tamaryokucha (Violett) Herrlich aromatisch, hellgrün im Aufguss. Mindestens drei Aufgüsse möglich. Biologisch angebaut, aber nicht zertifiziert.

Teamaster's best Sencha Ein von Meisterhand geplanter und entwickelter Tee mit begeisternder grüner Tasse, einem tiefen Aroma voll heimlicher Süße, eben der Beste der Teemeister. Als "Chu-Mushi" kreiert, erlaubt dieser Tee auch leicht höhere Wassertemperaturen beim Aufguss.

Tokujo Sencha (Bio) Charmante Würze gepaart mit herber Frische

Uji Cha (Kioto) Der Ujitee oder Uji-Cha wird an den Ufern des Flusses Uji angebaut. Der Ujifluss entspringt dem Biwa-See und schlängelt sich durch die Ujiberge, deren dicke Flussnebel gepaart mit sanftem Sonnenschein für das köstliche Aroma und den milden Geschmack des Ujitees verantwortlich zeichnen.

Uji Gyokuro Ha Edler Schattentee aus Uji, süßlich und wenig bitter.

Uji Matcha (Bio) Tief grüner Pulvertee für die Teezeremonie, süßlich und wenig bitter.

Ureshino Cha Die Gegend von Ureshino im Saga-Ken (Präfektur in Kyushu) ist seit Jahr und Tag berühmt für ihren Tama-Ryokusha-Tee, ebenso bekannt als "Guricha". Noch heute wird dieser Tee nach einer besonderen traditionellen Methode hergestellt. Nach der Dampfbehandlung werden die Blätter in einem Ofen (Kama) geröstet und in kleine "Locken", so genannte Tamagata, geformt. Dieser Tee ist für sein starkes Aroma bekannt. Die Zubereitung ist die gleiche wie vonhochqualitativem Sencha.

Yame Cha (Kyushu) Ein Schüler des großen Zenpriesters Eisai erbaute den Reigenji-Tempel in der Präfektur Fukuoka im 13. Jahr der Oheiperiode (13. Jahrhundert). Dort pflanzte er den Tee an, der aus Ming während einer Chinareise nach Japan gebracht worden war und er versuchte, den Teeanbau bekannt zu machen. Dieser Zeitpunkt markiert den Beginn des Anbaus von Yame-Cha. Der Distrikt Yame ist für seine hohe Qualität der Teeproduktion bekannt. Der Tee zeichnet sich durch starken Geschmack und schwere Süße aus.

«   1 2 3 4